OP- Lampe für einen Sinuslift- Eingriff

Sinuslift

Da die Kieferhöhe des seitlichen Oberkiefers aufgrund der darüberliegenden Kieferhöhle im Vergleich zu dem Unterkiefer deutlich niedriger ist, kann es nach einem Zahnverlust zu einer zusätzliche Reduktion dieser Höhe kommen. Infektionen und Schmerzen können die Folge sein. In manchen Fällen kann auch eine am Zahnfleisch liegende Prothese zu einem Rückgang der Kieferhöhe führen.

Im Rahmen des oralchirurgischen Eingriffs wird die innere Auskleidung der Kieferhöhle geringfügig gelöst um Knochenmaterial in den entstandenen Hohlraum (zwischen Kieferhöhlenschleimhaut und Kieferknochen) einzubringen. Der Knochen kann so erhöht werden und es kommt zu einer Verdickung des knöchernen Sinusbodens.

Dieser Eingriff kann gleichzeitig oder vor einer geplanten Implantation stattfinden. Vor dem geplanten Sinuslift empfehlen wir die Erstellung eines 3-dimensionalen Röntgenbildes. Dieses ermöglicht eine optimale Operationsplanung. Beim Sinuslift handelt es sich um ein gut verträgliches Behandlungsverfahren, welches ambulant – je nach individuellem Wunsch und Behandlungsumfang – unter lokaler Betäubung, Rauschnarkose (Sedierung) oder Vollnarkose durchgeführt werden kann. Dieser oralchirugische Eingriff dauert im Durchschnitt etwa eine Stunde. Eine postoperative Ruhepause von rund zwei bis drei Tagen (Sportkarenz sowie Vermeidung von körperlicher Arbeit) sollte eingehalten werden.

In etwa 90% der Fälle kann ein einzeitiges Verfahren (Sinunslift gleichzeitig mit der Implantation) gewählt werden. Entscheiden Sie sich mit uns für einen Sinuslift, beraten wir Zahnärzte vom Sprosshaus Sie gerne über die Verwendung von körpereigenem Knochenmaterial. Das Eigenknochenmaterial kann narbenfrei und somit ästhetisch ansprechend direkt am Zahnfleisch über der Kieferhöhle entnommen werden. Im Rahmen des Sinuslift wird der gewonnene Eigenknochen mit hochwertigem Knochenersatzmaterial gemischt und eingebracht. Nach der Einbringung des Knochenaufbaus und des Implantates, werden die kleinen Eröffnungsschnitte mit Einzelkopfnähte verschlossen. Nach etwa sieben bis zehn Tagen können die Nähe in nur wenigen Minuten entfernt werden. Ihr neues Implantat kann bereits nach zwei bis drei Monaten voll belastet werden.

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